Alle Gäste dieses Bed & Breakfast Hauses fanden sich wie gewohnt zum gemeinsamen Frühstück ein, wir waren die Neuen. Natürlich stellten sich alle gegenseitig vor, unsere Ankunft hatte sich
schon herumgesprochen. Die Geschichte mit dem aus unserer Sicht zu teuren Mietwagen hat die ganze Gruppe interessiert. Dass wir letzte Nacht das gleiche Auto mit allen Versicherungsleistungen
statt für 790,00 $ für 420,00 $ mieten konnten, hat beeindruckt. Zwei wirklich nette Kanadier haben wir hier zum ersten Mal getroffen: Danielle und Jean-Paul luden uns denn auch gleich ein,
gemeinsam in ihrem Auto zum Flughafen zu fahren, unseren Mietwagen zu übernehmen, um dann zusammen in einem Auto eine Tour in den Norden Big Islands zu unternehmen. Eine wunderbare Fahrt war das!
Kilometerlang sind wir an den unterschiedlichsten Lavafeldern vorbeigefahren, wir haben uns staunend über den Umstand unterhalten, dass wir ja eigentlich um die Spitze des höchsten Berges (vom
Grund der See bis an die Spitze 14.000 Meter!) herumkurven, haben die Steilküste bestaunt, uns gegenseitig auf Besonderheiten im Umfeld aufmerksam gemacht.
Soviel Staunen macht Hunger und so haben wir dann das erste Mal Poki genossen: Roher Fisch wird mariniert und mit Reis verspeist. Sehr, sehr lecker! Müssen wir unbedingt mal zu Hause machen.
Rezepte gibt es im Internet, klar, dass man grundsätzlich auf eine hohe Qualität der Zutaten achten sollte. Der Fisch sollte übrigens nicht allzu fett sein.
Danielle und JP haben heute noch etwas vor, daher haben sie uns dann wieder bei unserem Auto abgesetzt, sind netterweise voraus gefahren bis zu unserer Bleibe. Wir haben uns dann auch noch einmal
auf den Weg gemacht. Simpel einkaufen wollten wir. Klar, dass wir wussten, was wir einkaufen wollten. Dass ein Supermarktbesuch zum Sightseeing-Erlebnis werden kann, erlebe ich an mir zum ersten
Mal. Es macht mir wirklich Spaß, durch die Gänge zu schlendern und festzustellen, was hier so gegessen wird. Meine Vorurteile kann ich wohl auch hier über Bord werfen: In der Hauptsache
geht es den Menschen auf Hawaii darum, sich gesund, möglichst „organic“ zu ernähren. Nein, und billig ist es hier nicht, im Gegenteil…
Unser zusammengestelltes Abendessen aus Baguette, Käse, Weintrauben, einer Ananas, Poki und einer Flasche Wein haben wir sehr genossen. So haben wir seit zwei Monaten nicht mehr zu Abend
gegessen. Für uns allein, im netten Gespräch, die Abenteuer der letzten Tage auswertend und die nächste Action planend. Als
Danielle und JP hereinkamen, wurde die Runde vergrößert, die Speisen (D. und JP stellten ihre dazu) geteilt. Nach einem wunderbaren Abend sind wir dann aufs Zimmer und Petra hat nach einem Hotel
für die nächsten Tage gesucht. Und gefunden. Es geht nach Hilo.




























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